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Erster E-Mobil-Stammtisch bei den Stadtwerken Roth

ROTH (tts) - Die Dichte an geparkten E-Autos rund um den Sitz der Rother Stadtwerke in der Sandgasse war am Montagabend so groß wie noch nie. Verantwortlich dafür war ein erstmals in Roth abgehaltener „E-Mobil-Stammtisch“ von E-Auto-Enthusiasten aus ganz Franken, zu dem auch die Öffentlichkeit eingeladen war. Unter anderem von Kitzingen über Aschaffenburg, Fürth oder Ansbach sind sie mit ihren vollelektrischen Fahrzeugen angereist, um Neues zu erfahren und sich über ihre Erfahrungen auszutauschen.

Die Anfänge dieses Stammtisches gehen auf das Jahr 2014 zurück. Schon damals hatten sich begeisterte E-Mobilisten zu einer losen Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, auch wenn damals die E-Mobilität noch in den Kinderschuhen steckte. Seitdem trifft sich die Vereinigung in unregelmäßigen Abständen immer wieder an verschiedenen Orten, diesmal auf Einladung von Werkleiter Dr. Gerhard Brunner erstmals auf dem Gelände der Rother Stadtwerke, der rund 30 Fahrzeughalter folgten. Mit dabei waren auch drei Autohäuser der Region, die jeweils zwei E-Fahrzeuge mitgebracht hatten. Neben den Modellen des Rother Autohauses Waldmüller und KIA Schwabach, stieß vor allem der „id Buzz“ von Feser-Joachim auf großes Interesse, ein geräumiger multifunktionaler Allrounder, den es sowohl als „Cargo“-Variante für gewerbliche Zwecke, als auch als Familien-Van zu sehen gab.

Nach dieser kleinen Autoschau trafen sich alle Beteiligten zu einem Imbiss im Inneren der Stadtwerke, wo Roths Bürgermeister Andreas Buckreus ein Grußwort sprach, und dabei von seinen eigenen Erfahrungen mit der Elektromobilität berichtete. Er bezeichnete es als eine große Herausforderung, die für die Verkehrswende nötige Infrastruktur zu schaffen, und begrüßte es ausdrücklich, dass die Rother Stadtwerke mit der Zeit gehen und sich in ihrem Versorgungsgebiet dieser Verantwortung stellen. „Längst ist es nicht mehr nur der Verkauf von Strom, Wasser und Gas, was die Aufgaben eines Energieversorgers ausmacht“, so Buckreus.

Anschließend hielt Werkleiter Brunner noch einen kurzen Vortrag als Netzbetreiber über bereits erreichtes in Sachen Lademöglichkeiten im Rother Stadtgebiet, und über den geplanten weiteren Ausbau in den kommenden Jahren. Rund um den Stadtkern und zum Teil auch in den Wohngebieten habe man schon eine gute Versorgung erreicht, derzeit arbeite man daran, auch in den Rother Stadtteilen E-Ladesäulen zu realisieren. Man biete auch Supermärkten und Firmen an, eine Ladeinfrastruktur aufzubauen. Gerne dürften sich auch Privatpersonen mit den Stadtwerken in Verbindung setzen, die Vorschläge für einen für sie interessanten Ladepunkt hätten. Die anschließende Diskussion, mit der der E-Mobil-Stammtisch langsam ausklang, ging zum Teil sehr ins technische Detail. Kein Wunder bei einem Fachpublikum, welches nicht nur über die E-Mobilität redet, sondern schon seit vielen Jahren aktiv lebt.

  • Beim ersten E-Mobil-Stammtisch bei den Stadtwerken Roth tauschten sich Fachpublikum und Gäste über Neuigkeiten auf dem E-Mobil-Sektor aus.

  • Erster E-Mobil-Stammtisch

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