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Unerwünschte Werbeanrufe

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) berichtet, dass sich Verbraucher über unerwünschte Werbeanrufe beschweren. 2018 seien 62.274 schriftliche Beschwerden eingegangen und im Dezember habe die Bundesnetzagentur zweimal das höchstmögliche Bußgeld von 300.000 Euro gegen Anbieter verhängt. Zwar seien solche Anrufe ohne Einwilligung der Angerufenen rechtswidrig, die dadurch entstehenden Verträge seien allerdings rechtskräftig. Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) habe angekündigt, im Sommer einen verschärften Gesetzentwurf ausarbeiten zu wollen. Dieser sehe vor, dass telefonisch abgeschlossene Strom- und Gasverträge vom Verbraucher schriftlich genehmigt werden müssen, bevor sie gültig seien. Der BDEW stimmt Kritikern zu, dass eine pauschale Bestätigungslösung zulasten von ehrlichen Kaufleuten ginge.

Quelle: BDEW