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Keine Wasserknappheit in Roth

Gerade in den immer trockneren Sommermonaten wird über die Wassernutzung heiß diskutiert. Die Politik fordert klare Regeln und Prioritäten für eine nationale Wasserstrategie. Jedoch muss der öffentlichen Trinkwasserversorgung Priorität gegenüber anderen Nutzern eingeräumt werden.

Genügend Wasser für heiße Tage im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Roth vorhanden

Auch im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Roth steigt der Wasserverbrauch an temperaturstarken Tagen enorm an. Doch es kann Entwarnung gegeben werden, es ist ausreichend Wasser vorhanden. Trotzdem appellieren die Stadtwerke Roth, in Anbetracht von Klimawandel und Erderwärmung, mit der Ressource Wasser sorgsam umzugehen und zum Beispiel auf Rasen gießen zu verzichten. Auch müssen das angebaute Gemüse oder Topfpflanzen nicht jeden Tag gewässert werden. Und im Alltag lässt sich sinnvoll und ganz leicht Wasser sparen: Lieber Duschen statt Baden, die Sparspültaste bei der Toilettenspülung benutzen, die Waschmaschinen immer ganz befüllen, die Spülmaschinen im Öko-Programm betreiben, Obst und Gemüse in einer Schüssel reinigen und aufgefangenes Wasser zum Gießen benutzen. Da man in Zeiten von Corona häufiger und länger die Hände einseift und wäscht, spart man einige Liter pro Tag, wenn man zwischendurch den Wasserhahn schließt.

Wer etwas nachdenkt, dem fallen bestimmt noch mehr Wasserspartipps ein, um seinen Beitrag zum Ressourcenverbrauch zu leisten. Denn nur intakte Systeme bieten Sicherheit und Lebensräume und sind die Grundlage der Artenvielfalt.

Deutschland gehört immer noch zu den wasserreichen Ländern

Auch wenn wir in den letzten Jahren sehr heiße Sommer hatten, gehört Deutschland immer noch zu den wasserreichen Ländern. Doch auch dieses Privileg kann sich schnell ändern, wenn der Klimawandel mit Dürreperioden, Hitzewellen, Starkregen und die Erderwärmung weiter voranschreiten, den Grundwasserspiegel senken und somit die Grundwasserreserven der Zukunft schwächen. Der Klimawandel lässt auch die Wassertemperatur in den Gewässern ansteigen, was zur Folge hat, dass weniger gelöster Sauerstoff vorhanden ist, die Selbstreinigung kann nicht mehr einwandfrei funktionieren und Schadstoffe und Krankheitserreger können zunehmen.

Schon jetzt sollte man über den Tellerrand schauen und von regenarmen Ländern lernen, wie man die Ressource Wasser nicht unnötig verschwendet. Negative Beispiele dafür gibt es viele: Oftmals ist es „nur“ Gedankenlosigkeit.

Es muss dafür gesorgt werden, dass mit der Ressource Wasser sorgsam umgegangen wird und das betrifft alle Menschen. Unser Trinkwasser stammt zu fast zwei Drittel aus dem Grundwasser, welches nur ca.30 Prozent der weltweiten Wasservorräte ausmacht. Nur ein geringer Teil des Süßwassers, welches wir nutzen können, ist leicht zu erreichen. Grundwasser muss versickern können, um neues zu bilden und eine Verschmutzung muss unterbunden werden. Das bedeutet auch, dass man nicht mehr so viele Flächen mit Asphalt und Bebauung versiegeln sollte.

  • In Anbetracht von Klimawandel und Erderwärmung appellieren die Stadtwerke Roth, mit der Ressource Wasser sorgsam umzugehen und zum Beispiel auf Rasen gießen in temperaturheißen Sommern zu verzichten. Auch müssen das angebaute Gemüse oder Topfpflanzen nicht jeden Tag gewässert werden.