Rsy-Detailseite

Rundgang durch das neue Lager- und Verwaltungsgebäude der Rother Stadtwerke

Gut ein Jahr dauerte die Bauzeit am neuen Lager- und Verwaltungsgebäude der Rother Stadtwerke, ehe es im April bezogen werden konnte. Jetzt überzeugten sich Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer und sein Stellvertreter Andreas Buckreus zusammen mit mehreren Stadtratsmitgliedern bei einem Rundgang mit dem ausführenden Architekten Fritz Hochreuther von der Funktionalität des neuen, barrierefreien Domizils in der Sandgasse.

Die Entstehungsgeschichte des Bauprojekts begann eigentlich schon im Jahr 2006. „Damals erfolgten die ersten Gespräche mit den Stadtwerken über die Realisierung von zwei neuen Büros“, erinnert sich Hochreuther. „2013 wurde der Platzbedarf um ein Besprechungszimmer erweitert. Der eigentliche Planungsbeginn erfolgte dann 2017, und schon ein Jahr später erhielten wir die Baugenehmigung“. Richtig los ging es dann im Januar 2019, und es sollte eine „spannende Sache“ werden, wie Hochreuther erzählt, „denn die Baumaßnahme glich einer Operation am lebenden Objekt“. Bei laufendem Betrieb der Stadtwerke wurde auf das bereits bestehende Lagergebäude ein zusätzliches Stockwerk aufgesetzt, in dem die Büros entstehen sollten, für das Büro des technischen Leiters, die jeweiligen Meisterbüros, die des Einkaufs sowie zwei Beratungs- und Konferenzräume. Im unteren Bereich ist weiterhin das Lager untergebracht, dass jetzt hell und übersichtlich gestaltet im neuen Glanz erstrahlt. „Besonders wichtig war es uns, den historischen Charakter des Gebäudes mit seinen Rundbogenfenstern zu erhalten“, so Hochreuther. Ganz auf die Zukunft ausgerichtet ist hingegen die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Dach mit einer Gesamtmodulleistung von rund 30 Kilowatt-Peak (kWp), denn auch am eigenen Standort setzen die Stadtwerke auf erneuerbare Energien. Darüber hinaus sei der gesamte Gebäudekomplex durch den Einbau eines Fahrstuhls und der Realisierung einer Brücke als Verbindung zwischen den beiden Verwaltungsgebäuden nun barrierefrei, was ebenfalls ein großes Anliegen der Stadtwerke war. Die Nutzfläche pro Etage konnte auf 256 Quadratmeter erweitert werden, insgesamt also auf 512 Quadratmeter, wodurch zehn neue (physische) Arbeitsplätze geschaffen wurden, und Platz für vier weitere als Reserve bereitgehalten wird.

Bürgermeister Edelhäußer zeigte sich sehr angetan, sowohl von der Funktionalität als auch vom optischen Eindruck des Gebäudes. „Es ist ein richtiges Kleinod geworden, die Baukosten von rund 1,2 Millionen Euro, die die Stadt für den Umbau aufgebracht hat, sind zukunftsweisend angelegt“, sagte er. Auch der Werkleiter Gerhard Brunner freute sich über die gelungene Realisierung. Er betonte aber auch, dass er, da er erst seit kurzem im Amt sei, nur der „Nutznießer“ des Gebäudes sei. Das Projekt seitens der Stadtwerke mit geplant und betreut hätten vor allem der technische Leiter Bernhard Lang, sowie Dietmar Gsänger von der Abteilung Bauwesen, denen er seinen Dank aussprach. Nach dem Rundgang, bei dem alle Teilnehmer gemäß der Pandemie-Bestimmungen Mundschutz trugen, luden die Stadtwerke ihre Gäste zu einem kleine Grillfest im Hof ein, um den Abschluss ihres aufwendigen Bauprojekts gebührend zu feiern.

Tobias Tschapka (tts)

  • Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer (schwarzer Mundschutz) überreicht im Beisein von Architekt Fritz Hochreuther (ganz links) dem Werkleiter Gerhard Brunner ein Bild anlässlich der Fertigstellung des neuen Verwaltungs- und Lagergebäudes der Stadtwerke. Im Hintergrund Stadträte und stv. Bürgermeister Andreas Buckreus, ganz rechts Dietmar Gsänger. Der im Text erwähnte technische Leiter Bernhard Lang war an dem Tag nicht dabei

  • V. li na.re: Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer, Bernhard Lang, Technischer Leiter Stadtwerke Roth, Florian Räbel, Kaufmännischer Leiter Stadtwerke Roth