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Rother Bürger schwören auf Ökostrom: Dieser muss nicht teuer sein!

Die Zukunft wird grün! Einen Beitrag zum Klimaschutz und zur CO2-Einsparung möchten immer mehr Bürger*innen leisten. Eine Entscheidung für den Ökostrom „Roth-Natur“ aus 100 Prozent Wasserkraft, überzeugt immer mehr Menschen. Und alles sind sich einig: „Roth-Natur“ muss nicht teuer sein!  „Roth-Natur“ basiert auf dem Qualitätslabel RenewablePlus und wird jährlich vom TÜV Rheinland auf die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien geprüft.

Für unser Power-Magazin sprachen wir mit Stadträten und unserem Ersten Bürgermeister Ralph Edelhäußer zu diesem Thema:

Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer ist vom Ökostrom überzeugt – privat und im Rathaus

Was gab den Ausschlag, dass Sie auf Ökostrom von den Stadtwerken Roth umgestiegen sind?
Mit Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 15. Oktober 2019 hat das politische Gremium festgelegt, dass ab 1. Januar 2020 der städtische Strombezug auf den Ökostrom-Tarif „Roth Natur“ der Stadtwerke umgestellt werden soll. Die Mehrkosten dafür belaufen sich jährlich auf rund 7.900 Euro. Nennen Sie es vielleicht ein klein wenig das für das Thema sensibilisierte (schlechte) Gewissen, aber dieser Beschluss gab für mich den Ausschlag, auch privat auf Ökostrom umzusteigen.

Wann sind Sie auf Naturstrom umgestiegen?
Ganz aktuell zum 1. Januar 2021.
Ökostrom muss nicht teuer sein, welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Bislang noch keine, weil ich noch keine Abrechnung erhalten habe. Aber die Umstellung war bei den Stadtwerken eine einfache, unkomplizierte Sache. Und der Preisaufschlag beläuft sich bei einem jährlichen Verbrauch von 2000 Kilowattstunden auf gerade mal rund 14 Euro. Noch Fragen? - Das finde ich absolut „verschmerzbar“. Und ich habe ein gutes Gefühl dabei.

Nutzen Sie Ökostrom auch für E-Mobilität?
Dienstlich ja, weil unser neuer Dienstwagen der Stadtverwaltung ein vollelektrischer Mercedes EQC ist. Privat bin ich weiterhin entweder per Rad oder für längere Strecken noch konventionell unterwegs.

Was können Sie unseren Lesern raten?
Eigentlich nur, es mir möglichst bald gleich zu tun und auf den wettbewerbsfähigen Ökostrom-Tarif „Roth Natur“ unserer Stadtwerke umzustellen!   

Peter Ulrich, ehemaliger Stadtrat wird noch ein Elektroauto kaufen

„Eigentlich hatte ich ja schon lange vor, auf Ökostrom umzustellen. Aber, wie es halt so geht, was man nicht gleich macht, bleibt dann liegen und Strom kam ja nach wie vor aus der Steckdose. Als ich dann im vergangenen Jahr meine Steuererklärung machte und dabei auch die Rechnungen durchsah, fiel mir die Abrechnung der Stadtwerke in die Hände und ich beantragte nun doch endlich die Umstellung auf Ökostrom. Zudem ist ja der Ökostrom nicht teurer als mein bisheriger Tarif, Roth Privat. Meine Frau und ich denken schon, dass es sinnvoll ist, Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Jede Kilowattstunde, für die kein Öl/Gas oder Kohle verbrannt werden muss, hilft dabei, das Klima zu schonen und einen kleinen Beitrag zum Reduzieren der Erderwärmung beizutragen. Wie gesagt, es kostet ja nicht mehr und die Umstellung geht völlig problemlos. Zudem haben wir uns entschlossen, als Ersatz für unser doch schon in die Jahre gekommenes Auto ein Elektrofahrzeug zu kaufen. Dann passt eigentlich alles zusammen, wir bleiben mobil ohne dafür CO2 zu erzeugen. Den Lesern der Power kann ich nur empfehlen, den kleinen, aber wichtigen Beitrag zur Klimaschonung zu leisten und auf Ökostrom umzusteigen“.

Dr. Joachim Holz, Stadtrat und Städtischer Beauftragter für Energie- und Klimaschutz sorgt dafür, dass der Ökostrom Vorrang hat

Seit wann sind Sie Kunde der Stadtwerke Roth?
Seit wir in Roth wohnen (also seit fast dreißig Jahren) sind wir Kunde bei den Stadtwerken, das heißt wir beziehen Strom, Gas und Wasser von dort. Das ist für uns eine Selbstverständlichkeit!

Warum ist das für Sie selbstverständlich?
Ganz einfach! Dass sich Roth als Kommune um die Grundversorgung selbst kümmern kann, ist ein hohes Gut: Energie- und Wasserversorgung sind zu wichtig, als dass sie zum Spielball privatwirtschaftlicher Interessen werden dürfen. Daher steht es für mich außer Frage, dass wir dies auch als Kunden unterstützen. 

Hinzu kommen natürlich noch die kurzen Wege zum Versorger: Bei Problemen und Fragen lande ich nicht in der Telefonschleife eines multinationalen Konzerns, sondern kann bei Bedarf auch direkt vor Ort mit einer Mitarbeiterin sprechen.

Und warum beziehen Sie unseren Ökostrom „Roth Natur“?
Daran ist die Erderwärmung schuld: So langsam dürfte auch dem letzten Zweifler klarwerden, dass sich unser Klima nicht nur ein bisschen wandelt, sondern dass die Durchschnittstemperaturen bereits deutlich angestiegen sind und sich die Atmosphäre in der Zukunft weiter massiv aufheizen wird, wenn wir nicht endlich den Ausstoß von Treibhausgasen reduzieren. Und durch „Roth Natur“ kann ich wenigstens einen kleinen Beitrag dazu leisten, dass wir weniger CO2 an die Atmosphäre abgeben.

Können Sie das erläutern?
Natürlich weiß ich als Physiker, dass man dem Strom nicht ansieht, ob er in einem Kohlekraftwerk oder einer Windkraftanlage erzeugt wurde. Aber durch den Bezug von „Roth Natur“ sorge ich dafür, dass weniger Strom aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird: Je mehr Strom regenerativ gewonnen wird, desto weniger speisen die klassischen Kraftwerke in das Netz ein und umso geringer ist der CO2-Ausstoß. Ich sorge also gewissermaßen dafür, dass der Ökostrom Vorrang hat.

Und was empfehlen Sie unseren Kunden?
Als Energie- und Klimaschutzbeauftragter im Rother Stadtrat wünsche ich mir, dass möglichst viele Bürger*innen und auch Betriebe in unserer Stadt „Roth Natur“-Strom beziehen. Sicherlich ist das etwas teurer, aber der Preisunterschied zu „normalem“ Strom ist relativ gering: Bei 3000 kWh macht das nur etwas mehr als 20 Euro im Jahr aus – und das sollte uns allen der Klimaschutz wert sein!
Übrigens sind die Stadtwerke damit durchaus konkurrenzfähig zu anderen Anbietern – wenn ich mal von „Lockvogelangeboten“ absehe.

Die Stadtwerke Roth danken allen für die offenen Worte zu diesem brandaktuellen Thema. Das Interview gibt die Meinungen der Befragten wieder.

  • Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer ist vom Ökostrom überzeugt – privat und im Rathaus

  • Peter Ulrich, ehemaliger Stadtrat wird noch ein Elektroauto kaufen

  • Dr. Joachim Holz, Stadtrat und Städtischer Beauftragter für Energie- und Klimaschutz sorgt dafür, dass der Ökostrom Vorrang hat