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AKTUALISIERUNG: Abkochanordnung

Abkochgebot für die Ortsteile Eckersmühlen, Haimpfarrich und Hofstetten wieder aufgehoben

Bei einer routinemäßigen Kontrolle am Montag, 19. Juli 2021 hat das dazu von den Stadtwerken beauftragte Labor im Verteilungsnetz des Kernorts Roth eine bakteriologische Verunreinigung des Trinkwassers festgestellt. Als Vorsichtsmaßnahme hat das Gesundheitsamt Roth ein Abkochgebot für das gesamte Versorgungsgebiet der Stadtwerke Roth angeordnet.

Ab sofort ist das zu Wochenbeginn vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot für das Trinkwasser in den Rother Ortsteilen Eckersmühlen, Haimpfarrich und Hofstetten ab sofort aufgehoben.

Stadtwerke-Leiter Dr. Gerhard Brunner: „Die Ergebnisse der mikrobiologischen Trinkwasseruntersuchungen entsprechen den Bestimmungen der Trinkwasserverordnung. In Absprache mit dem Gesundheitsamt am Landratsamt Roth ist somit ein Abkochen des Trinkwassers nicht mehr erforderlich. Die Trinkwasserqualität im Versorgungsnetz Eckersmühlen, Haimpfarrich und Hofstetten ist konstant gewährleistet.“ Durch Kontrollmessungen in der Wasserversorgungsanlage Eckersmühlen konnte der Verdacht der bakteriologischen Verunreinigung in den Ortsteilen Eckersmühlen, Haimpfarrich und Hofstetten ausgeschlossen werden.

Für den Kernort Roth bleibt das Abkochgebot weiterhin bestehen. Als weitere Maßnahme wird nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt das Trinkwasser in bestimmten Netzbereichen gechlort. Dadurch kann es zu geruchlichen und geschmacklichen Beeinträchtigungen kommen. Diese sind für den Menschen nicht gesundheitsschädlich.

Dr. Brunner weiter: „Wir verstehen, dass dieses Gebot und die Gegenmaßnahmen einige Unannehmlichkeiten mit sich bringen, aber die Gesundheit der Menschen im Versorgungsgebiet muss hier Vorrang haben.“

Auch für das Gebiet der Wasserversorgung der Bernloher Gruppe gilt weiterhin das Abkochgebot.

Hierzu gehören die Ortsteile: Bernlohe, Unterheckenhofen, Oberheckenhofen, Petersgmünd, Kiliansdorf, Wernsbach, Belmbrach, Mauk, Obermauk, Untersteinbach/a.d.Heide, Obersteinbach/a.d.Heide, Barnsdorf, Wallesau und die Otto-Lilienthal-Kaserne.

Durch umfangreiche Wasseruntersuchungen konnte einer der fünf Brunnen als Ursache ausgemacht werden. Der betroffene Flachbrunnen wurde ab bekannt werden der Grenzwertüberschreitung vom Netz genommen und wird seitdem gespült. Aktuell werden zu dem täglich Wasserproben an verschiedenen Stellen des Versorgungsgebietes genommen.