Noch ein Dritter Platz des Energiewendepreises

Am 7. Juli 2021 wurden auf der Rother Bürgerversammlung die Siegerinnen und Sieger des dritten Energiewendepreises gekürt. Auch Sabrina und Markus Meier waren Teilnehmer dieser Ausschreibung.

Die Würdigung des Engagements von Familie Meier konnte nun nachgeholt werden. Das eingereichte Projekt ist ein weiteres hervorragendes Beispiel in der Stadt Roth, wie Rohstoffe und Energie gespart werden können. Deshalb war sich die Jury einig, die beiden Bauherren für die schrittweise Modernisierung des Bestandsgebäudes (Baujahr 1971) seit dem Jahr 2015 in Unterheckenhofen mit einem weiteren 3. Platz auszuzeichnen. Das Ehepaar Meier brachte den Altbau auf den energetischen Standard KFW 70.

Das Gebäude wurde zuerst vollständig entkernt, um den angestrebten, zeitgemäßen Standard zu erreichen. Von einer effizienten Dämmung, vom Keller bis ins Dach, bis hin zu einer Pelletheizung und Solarthermie wurde bei der Sanierung an viele energetische Aspekte, wie zum Beispiel Fenster mit 3-fach Verglasung und eine klimaeffiziente Haustüre, gedacht. Zusätzlich wurden die Innenwände mit natürlichen Baustoff Lehm verputzt. Dies verbessert das Wohnklima erheblich. So konnte der Jahres-Primärenergiebedarf auf 32,78 kWh/m²a gesenkt werden.

Familie Meier betonte in ihrem eingereichten Projektantrag, dass der Umbau wirtschaftlicher gewesen sei als ein Neubau. Zudem regt der Umbau zur Nachahmung an, Bestandsgebäude zu erhalten und gleichzeitig das Erscheinungsbild der Siedlung aufzuwerten.

Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer, Werkleiter Dr. Gerhard Brunner und Dipl.-Ing. (FH) Dieter Tausch von der unabhängigen EnergieBeratungsAgentur des Landkreises Roth waren sich einig, dass dieses Projekt einen weiteren Preis verdient hat und übergaben nach der Projektbesichtigung das Preisgeld in Höhe von 250,00 Euro für ihre Vorbildfunktion und die Modernisierung eines Bestandsgebäudes.

  • Bei einem persönlichen Besuch in Unterheckenhofen konnte der zusätzliche dritte Platz des Energiewendepreises geehrt werden (v.l. Dr. Gerhard Brunner, Markus Meier, Sabrina Meier, Erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer)