E-Mobilität bei den Stadtwerken Roth

Seit 2011 können die Mitarbeiter der Stadtwerke Roth für Ihre Dienstfahrten ein Elektro-Auto verwenden.

In der Sandgasse 23 und beim Freizeitbad Roth gibt es kostenlose Stromtankstellen.

Seit Ende November 2017 ist eine weitere Stromtankstellen am Willy-Supf-Platz in Betrieb. Eine Zweite steht in der Belmbracher Straße am Parkplatz Gymnasium Roth in Kooperation mit dem Landratsamt Roth. Mit diesen beiden E-Ladesäulen haben sich die Stadtwerke Roth dem Ladeverbund FrankenPlus angeschlossen.

E-Auto E-Tankstelle Willy-Supf-Platz

E-Mobilität in Roth

Elektromobilität ist ein wichtiges Thema auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit. Für die Stadtwerke Roth hat dies einen hohen Stellenwert und bedeutet eine weitere Herausforderung in Richtung Umwelt- und Klimaschutz.

Ladesäulen der Stadtwerke Roth

Getreu nach unserem Motto „Energie sichert Zukunft“ haben wir uns entschieden, zu unseren bereits vorhandenen beiden Ladesäulen

  • Ladesäule Stadtwerke Roth, Sandgasse 23 (über Kartensystem der Stadtwerke Roth)
  • Ladesäule Freizeitbad Roth (nur für E-Bikes), Friedrich-Wambsganz-Straße 2 (über Kartensystem der Stadtwerke Roth)

weitere Standorte auf die Agenda zu setzen.

Seit Ende November 2017 gibt es auch an der

  • Ladesäule Willy-Supf-Platz und an der
  • Ladesäule Belmbracher Straße (Gymnasium-Parkplatz) – wird demnächst in Betrieb genommen.

die Möglichkeit zum Stromtanken. Diese beiden E-Ladesäulen haben eine Leistung bis zu 22 Kilowatt. Die Ladesäule am Gymnasium ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Landkreis Roth.

Mit unseren neuen Ladesäulen möchten wir uns an einem adäquaten Ausbau der Ladeinfrastruktur beteiligen und eine wirtschaftliche Verfügbarkeit für die Reichweite von E-Fahrzeugen im öffentlichen Bereich sicherstellen.

Deshalb haben wir uns dem Ladeverbund Franken+ angeschlossen.
Zusammen mit dem Ladeverbund Franken+ bieten wir eine einheitliche Ladestruktur und ermöglichen dem Bürger eine einfache Nutzung.

Ladeverbund Franken+

Die Stadtwerke Roth haben sich im Jahr 2017 dem Ladeverbund Franken+ angeschlossen. Dieser hat aktuell 43 Mitglieder, die als regionaler Energieversorger in der Metropolregion Nürnberg angesiedelt sind. Die Verwaltung und Koordination des Ladeverbundes Franken+ hat die Firma Solid GmbH http://www.solid.de/ übernommen.

Derzeit werden dem Nutzer von Elektrofahrzeugen 160 Ladestationen im Verbundnetz zur Verfügung gestellt (Stand September 2017). Alle Standorte sind frei zugänglich und bieten zertifizierten Ökostrom an und sind über den Ladesäulenfinder https://www.ladeverbund-frankenplus.de/index.php?id=3 zu suchen.

Technisch auf dem neuesten Stand

Die Speichertechnologie aller E-Fahrzeuge wird stets verbessert, was eine Anpassung der Ladesäulentechnologie nach dem neuesten Stand der Technik nach sich zieht.

Ökostrom in Roth tanken!

Ab sofort können Besitzer eines E-Autos an den neuen Elektrosäulen der Rother Stadtwerke am Willy-Supf-Platz bzw. am Parkplatz Gymnasium Roth, Belmbracher Straße, ihr Fahrzeug auftanken. Die Standorte bieten gleichzeitig zwei Lademöglichkeiten für Öko-Strom. Der Zugang an der Ladesäule erfolgt per SMS. Der Ladevorgang wird mit Hilfe des Smartphones via SMS gestartet, indem man die Kennung an der Ladesäule per SMS an die angegebene Nummer sendet. Nach wenigen Sekunden startet daraufhin der Ladevorgang.

An den Ladesäulen des Landesverbund Franken+ gibt es immer einen ermäßigten und einen Normaltarif. Da die Rother Stadtwerke Mitglied im Verbund sind, gilt an allen Standorten im Ladeverbund für Kunden der Stadtwerke Roth immer der günstigere Tarif, vorausgesetzt sie haben sich vorher im Internet registrieren lassen. Jedes Abrechnungsintervall umfasst 15 Minuten. Der Tarif richtet sich nach der durchschnittlichen Ladeleistung pro Intervall. Die einzelnen Intervalle summieren sich für den gesamten Ladevorgang zum Gesamtpreis auf.

Wer hilft bei Fragen weiter?

Service-Center:
Sylvia Losert, 09171/9727-35
Bettina Wiedemann, 09171/9727-26

Weitere Infos und einen Ladesäulenfinder vom Ladeverbund Franken+
siehe unter www.ladeverbund-frankenplus.de oder www.solid.de.

Zahl der Stromtankstellen steigt

Die Zahl der öffentlichen Ladepunkte für Elektrofahrzeuge steigt: Zum Jahresende 2016 standen nach einer BDEW-Erhebung 7.407 öffentlich zugängliche Ladepunkte zur Verfügung. Seit Mitte 2016 sind damit 890 neue Ladepunkte hinzugekommen, das entspricht einer Steigerung von knapp 12 Prozent. 292 der neuen Anlagen sind DC-Schnellladepunkte. Dies sind Ladepunkte, die Strom mit einer Ladeleistung von mehr als 22 Kilowatt an ein Elektromobil übertragen.

Nach Angaben des BDEW haben die Energieversorger mittlerweile 1.142 Städte und Gemeinden mit mindestens einem öffentlich zugänglichen Ladepunkt ausgestattet. Nordrhein-Westfalen ist das Bundesland mit den insgesamt meisten Ladepunkten (1.603), gefolgt von Baden-Württemberg (1.494) und Bayern (1.080). Unter den deutschen Städten ist Berlin (536) Spitzenreiter. Auf Platz zwei und drei folgen Stuttgart (375) und Hamburg (292).

Der Zuwachs an Ladepunkten zeigt, dass die Energiebranche ein entscheidender Treiber der zukunftsweisenden und klimaschonenden Antriebstechnologie ist. Der Betrieb öffentlicher Ladesäulen ist aufgrund der geringen Anzahl von E-Fahrzeugen aber nur selten wirtschaftlich. Das von der Bundesregierung aufgelegte Ladesäulen-Förderprogramm ist deshalb enorm wichtig.

Nach dem erfolgreichen Start Anfang März 2017 mit einem Fördervolumen von zehn Millionen Euro für Normalladepunkte, sowie 2.500 Schnellladepunkten, folgt der zweite Aufruf. Das Bundesministerium entspricht damit einer Forderung des BDEW und stellt bis 2020 ein Gesamtfördervolumen von 300 Millionen zur Verfügung.

"Darüber hinaus ist es notwendig, künftig auch Forschung und Entwicklung stärker anzukurbeln und die Ladetechnologien weiterzuentwickeln, zum Beispiel das 'Induktive Laden'. Hier können neue Kundensegmente erschlossen werden", sagte Stefan Kapferer, der Vorsitzender der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Für die BDEW-Erhebung wurden die Energieunternehmen in Deutschland sowie Mitglieder der Nationalen Plattform Elektromobilität befragt.

Quelle: bdew