Rsy-Detailseite

Wasserwerks-Nachbarschaft fand in Roth statt

Am vergangenen Donnerstag fand in den Räumen der Freiwilligen Feuerwehr Roth ein Treffen der Wasserwerksnachbarschaft statt. Bereits zum 39. Mal wurde zu diesem Nachbarschaftstag eingeladen, das ein- bis zweimal im Jahr stattfindet und jeweils von einem anderen teilnehmenden Stadtwerk bzw. Wasserversorger ausgerichtet wird. Anja Arztenhofer, eine der Organisatoren, begrüßte die Teilnehmer, bevor sie das Wort an Bürgermeister Ralph Edelhäußer übergab. Mit schnellen Worten stellte der Bürgermeister kurz die Entwicklung der Stadt Roth vor. Dipl.-Ing. Martin Kuhlhüser, Werkleiter der Rother Stadtwerke, wünschte allen eine informative und interessante Fortbildungsveranstaltung. Das Angebot und die Themenauswahl richtete sich vor allem an das technische Personal der Wasserversorgungsunternehmen. Angesprochen fühlten sich Wassermeister, Wasserwarte, Facharbeiter und Fachkräfte von Stadtwerken und Wasserversorgern. Vorträge, neue Errungenschaften auf dem Markt und Vorführungen sollten Fachkenntnisse und Fertigkeiten für die betriebliche Praxis vermitteln. Gleichzeitig regt der Erfahrungsaustausch zu mehr Nachbarschaftshilfe an. Seit 1986 besteht die  Wasserwerksnachbarschaft in Bayern. Seit 2009 ist sie als gemeinnütziger Verein eingetragen und auf Landkreisebene organisiert. Nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark“ wird ein betriebliches Netzwerk gepflegt.

Ein straffes Tagungsprogramm wurde im Vorfeld ausgearbeitet. Hans-Joachim Ray von der Firma Zenner International GmbH & Co. KG stellte eine neuartige Technik für die Fernauslesung von Wasserzählern vor. Frau Dr. Susanne Kramer, Gesundheitsamt Roth, hat das Thema Radon im Trinkwasser auf der Agenda und erläuterte, was die Trinkwasserverordnung fordert. Andreas Vorbeck, Fa. Dueker GmbH, zeigte Verbindungsmöglichkeiten von Rohrleitungen. Sein Thema “etec-Email in der Wasserversorgung, die unlösbare Verbindung“ kann so manchen Arbeitsgang erleichtern. Am Nachmittag stand die mechanische Kupplung „MultiJoint“ der Firma Georg Fischer GmbH im Focus. Svetlana Ehses beschrieb in ihrem Vortrag die Handhabung der Kupplungen, bevor man das Material und die Montage praxisnah testen konnte. Bei all diesen neuen Produkten der teilnehmenden Firmen stand die Sicherheit und die Effizienz an erster Stelle. So kann der Endverbraucher auch sicher sein, nur Trinkwasser in bester Qualität zu bekommen.

  • Quelle: Volker Siebel

  • WW-Nachbarschaft